Kurse

Theatervorstellungen

Das neue Stück von Marco Hausammann-Gilardi „H. wie Hamlet – Sein. Schein. Design“ in Zug, Basel und Zürich. Alle Infos findest Du hier.

Beginn der nächsten Kurse

Szenen-Dreh am 17. Dezember 2019 und 7. Januar 2020

Grundkurs Filmschauspiel ab Freitag 29. November 2019

Grundkurs Method Acting ab Mittwoch 8. Januar 2020

Aufbaukurs Filmschauspiel ab Dienstag 14. Januar 2020

Method Acting Kurs Charakterentwicklung und szenische Arbeit ab Donnerstag 16. Januar 2020

Film-Event: Meet the Cast and Director

Nach dem erfolgreichen Event in Zürich im November, gibt es eine zweite exklusive Spezialvorführung des Dokumentarfilms „Miriam Goldschmidt – Erfinderin von Dazwischen“ mit anschliessendem Expertengespräch mit dem Regisseur Janos Tedeschi (und evtl. Christof Schaefer) und dem Schauspieler Urs Bihler (und evtl. Lou Bihler). Moderation: Marco Hausammann-Gilardi (Regisseur, Autor und Schauspiel-Coach). Selbstverständlich beantworten die Expert*innen sehr gerne Fragen aus dem Publikum.

Sonntag 15. Dezember 2019, 10.30 Uhr, Kino Sputnik, Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal. Die Platzzahl ist beschränkt! Tickets können direkt beim Kino reserviert werden.

Den Trailer kannst Du gleich hier ansehen.

Am Ende einer langen und erfolgreichen Theaterkarriere sieht Miriam Goldschmidt ihre künstlerischen Kräfte langsam schwinden. Während sie sich damit abmüht, ihre Texte zu lernen und ihre letzten Projekte auseinanderzufallen drohen, schaut sie zurück auf ein Leben voller krönender Erfolge und intensiver persönlicher Probleme. Die dunkelhäutige Schauspielerin, die als Waisenkind im Nachkriegsdeutschland aufgewachsen ist und Peter Brooks berühmte Theatertheorie «The Empty Space» beispiellos verkörperte, spielte auf den renommiertesten Bühnen der Welt.

«Miriam Goldschmidt – Erfinderin von Dazwischen» ist ein berührendes Portrait über eine inspirierende Künstlerin zwischen Traum und Realität, Wahrheit und Fiktion sowie Leben und Tod.


Miriam Goldschmidt wurde 1947 in Frankfurt geboren. Bereits mit wenigen Wochen wurde sie in einem Waisenhaus in Birstein (D) abgegeben – ihre leiblichen Eltern lernte sie nie kennen. Im Alter von fünf Jahren wurde sie von dem aus dem Exil nach Deutschland zurückgekehrten jüdischen Ehepaar Goldschmidt adoptiert. Ab 1956, mit neun Jahren, machte Miriam Goldschmidt in der Kinderfernsehsendung «Der Peter» vom Hessischen Rundfunk ihre ersten Erfahrungen vor der Kamera. Kurz vor dem Abitur verließ sie die Schule und studierte Schauspiel bei Jacques Lecoq und Modern Dance bei Laura Sheleen in Paris. In diese Zeit fallen ihre ersten Arbeiten als Schauspielerin und Regisseurin. Seit 1968 hatte sie Engagements u. a. in Darmstadt bei Harry Buckwitz, in München bei Fritz Kortner und Peter Zadek, in Basel bei Hans Hollmann und Werner Düggelin, in Berlin bei Peter Stein und Luc Bondy sowie in Bochum bei George Tabori und Mathias Langhoff. International bekannt wurde sie durch ihre lebenslange Kollaboration mit dem Regisseur Peter Brook, dessen Pariser Centre International de Recherche Théâtrale CIRT sie jahrzehntelang angehörte.

Zusammen mit Urs Bihler hatte sie zwei Kinder, Lou Elias und Amba Bihler. Miriam Goldschmidt verstarb im August 2017 in Lörrach (D).

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